Der Konsum von Nudeln hat sich hierzulande seit 1990 verdoppelt. Außerdem gehört Deutschland zu den größten Herstellern in der EU. Unangefochtener Spitzenreiter ist Italien, danach folgt Spanien.
Dennoch stammten mittlerweile rund drei Viertel der in Deutschland verzehrten Nudeln aus dem Ausland, obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund zehn Kilogramm pro Jahr liege.
Anscheinend wird selbst bei Supermarkt-Eigenmarken wie Gut & Günstig die Pasta teilweise aus dem Ausland importiert (sofern ich die nicht 100% eindeutigen Angaben auf der Packung meiner G&G Fusilli richtig interpretiere). Das hat dann mit einer bewussten Entscheidung der Konsumenten rein gar nichts mehr zu tun, Nudeln aus Italien sind dann einfach billiger als aus Deutschland und werden deswegen von den Supermärkten in Großaufträgen eingekauft.
Hab mal überschlagen, 10kg Nudeln/Einwohner * 80 000 000 Einwohner = 800 000 Tonnen Nudeln. Also ja hast recht, dafür sind die in Deutschland angebauten 304 000 Tonnen Hartweizen deutlich zu wenig. Ich war wohl davon ausgegangen, dass wer Weizen für Brot anbauen kann auch Weizen für Nudeln anbauen kann, aber offenbar ist das nicht so einfach.
Ich habe bei Destatis die Zahlen (leider nur für 2023) nachgeschlagen. Der Selbstversorgungsgrad mit Hartweizen in DE war nur 17%. Man muss noch bedenken, dass aus Hartweizen überwiegend Gries hergestellt wird (72%) und bei Nudeln ist damit der Selbstversorgungsgrad noch niedriger.
Anscheinend wird selbst bei Supermarkt-Eigenmarken wie Gut & Günstig die Pasta teilweise aus dem Ausland importiert (sofern ich die nicht 100% eindeutigen Angaben auf der Packung meiner G&G Fusilli richtig interpretiere). Das hat dann mit einer bewussten Entscheidung der Konsumenten rein gar nichts mehr zu tun, Nudeln aus Italien sind dann einfach billiger als aus Deutschland und werden deswegen von den Supermärkten in Großaufträgen eingekauft.
Ich vermute, dass der verwendete Hartweizen auch überwiegend nicht in Deutschland angebaut wird.
Hab mal überschlagen, 10kg Nudeln/Einwohner * 80 000 000 Einwohner = 800 000 Tonnen Nudeln. Also ja hast recht, dafür sind die in Deutschland angebauten 304 000 Tonnen Hartweizen deutlich zu wenig. Ich war wohl davon ausgegangen, dass wer Weizen für Brot anbauen kann auch Weizen für Nudeln anbauen kann, aber offenbar ist das nicht so einfach.
Ich habe bei Destatis die Zahlen (leider nur für 2023) nachgeschlagen. Der Selbstversorgungsgrad mit Hartweizen in DE war nur 17%. Man muss noch bedenken, dass aus Hartweizen überwiegend Gries hergestellt wird (72%) und bei Nudeln ist damit der Selbstversorgungsgrad noch niedriger.
@Cliff@feddit.org
Hartweizen verträgt (oder benötigt?) trockeneres und wärmeres Klima als Weichweizen und wird deshalb vermehrt im Mittelmeerraum angebaut.