Die Bio Spaghetti von Aldi haben auf jeden Fall grade geschmeckt…
Ich bin auch sowas wie eine ausländische nudel michselbst, von dem Weg.
Dennoch stammten mittlerweile rund drei Viertel der in Deutschland verzehrten Nudeln aus dem Ausland, obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund zehn Kilogramm pro Jahr liege.
Anscheinend wird selbst bei Supermarkt-Eigenmarken wie Gut & Günstig die Pasta teilweise aus dem Ausland importiert (sofern ich die nicht 100% eindeutigen Angaben auf der Packung meiner G&G Fusilli richtig interpretiere). Das hat dann mit einer bewussten Entscheidung der Konsumenten rein gar nichts mehr zu tun, Nudeln aus Italien sind dann einfach billiger als aus Deutschland und werden deswegen von den Supermärkten in Großaufträgen eingekauft.
Ich vermute, dass der verwendete Hartweizen auch überwiegend nicht in Deutschland angebaut wird.
Hab mal überschlagen, 10kg Nudeln/Einwohner * 80 000 000 Einwohner = 800 000 Tonnen Nudeln. Also ja hast recht, dafür sind die in Deutschland angebauten 304 000 Tonnen Hartweizen deutlich zu wenig. Ich war wohl davon ausgegangen, dass wer Weizen für Brot anbauen kann auch Weizen für Nudeln anbauen kann, aber offenbar ist das nicht so einfach.
Hartweizen verträgt (oder benötigt?) trockeneres und wärmeres Klima als Weichweizen und wird deshalb vermehrt im Mittelmeerraum angebaut.




