Gestern Abend in einem Stream einen (geb. 1995, glaube ich) von den 00ern schwärmen gehört, was das für ihn für eine tolle Zeit war, mit Freunden zu Blockbuster und PS2 Spiele ausleihen und Billigpizza die trotzdem geil war und allem möglichen…
Musste mich (1997) verkrümeln weil das einfach deprimierend war, zu hören, wie gut andere es hatten. Wenn meine Frau von ihrer lieben Oma erzählt geht es mir ähnlich, nur dass ich mich da natürlich nicht verkrümel.
Diese kindliche Leichtigkeit, den Luxus, das soziale Umfeld, die Bindung zu Großeltern hatte ich halt alles nicht. Ich will ihnen das nicht missgönnen oder madig machen, indem ich ihnen vorjammer, dass mich das traurig macht. Schöne Erinnerungen sind was tolles, und die sollen sie gerne behalten.
Aber das fühlt sich halt an wie “Die anderen Kinder spielen und ich kann nich mitmachen”. Meine schönsten Erinnerungen sind vielleicht die letzten zwei Jahre, und selbst die sind durchsetzt von Sorge und Frust. Psychiatrische Behandlung hilft, aber kann mir nicht wiedergeben, was ich nie hatte.
Vielleicht etwas ernst, aber vielleicht fühlt sich ja jemand davon gesehen.
Ich sehe dich und lass dich drücken.
<3
Da sich wohl doch schneller eine Halbglatze auf meinem Kopf entwickelt, als gedacht, muss ich wohl mein Selbstbild neu definieren. Was nicht einfach ist, wenn man mehr als ein Jahrzent lange Haare hatte.
Als ersten Schritt habe ich mir gedacht, als Gag mir mein Kinn zu rasieren und mit Sideburns beim Oster-Familientreffen auszuschlagen. Ich plante, ähnlich wie Kaiser Franz Jospeh auszusehen, was aufgrund schwächlichem Backenbartes nicht möglich war… aber es sieht gut aus? Es ist so unerwartet, dass ich nicht anders kann als mich im Spiegel anzulächeln. Man(n) muss halt Spaß am Bart stylisieren haben, und was auch immer die Familie sagt, ich hatte meinen.
Hoffe nur, meine Geschwister denken nicht, ich würde hier den Typ von Disco Elysium imitieren…
Ich hoffe, du hast eine passende schwarze Lederkluft dazu ;-)
Ich habe ein scheiss Wochenende hinter mir. Donnerstag Abend habe ich gesehen, dass meine Firma genau die Stelle neu ausgeschrieben hat, aus der sie mich 5 Wochen zuvor wegen “Auftragsmangel” gekündigt haben. Nur mit einem Drittel weniger Gehalt. Das war für mich eine schallende Ohrfeige und Tränen in der Nacht.
An Freitag morgen ruft der Entwicklungsleiter bei mir an, damit ich ihm noch bei irgendwas behilflich bin. Ich bin dann am Telefon ein wenig laut geworden. Nachmittag kommt dann noch eine E-Mail von der Geschäftsführung in der versucht wird, sich zu entschuldigen.
In Nachgang kann ich rekonstruieren, dass die Aktion mindestens seit Jahreswechsel geplant war und ich brav mitgespielt habe.
Ich glaube ich bin in den 40 Jahren meiner Berufstätigkeit noch nie so gedemütigt worden. Heute wird es ein Date mit den Arbeitsgericht geben. Loyalität darf keine Einbahnstraße sein.Edit: da ist etwas zerbrochen, das nicht mehr repariert werden kann.
Heute wird es ein Date mit den Arbeitsgericht geben.
Gut so, das muss solchen Firmen richtig wehtun. Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft.
Ich drück dir die Daumen.
Bist denen wohl zu teuer geworden.
Ich bin gespannt, wie teuer es wird, wenn ich nicht mehr da bin.
Das ist halt womöglich die Sorte Fehler, die man (Firma) erst rausfindet, wenn es zu spät ist…
Ich wurde zur Kündigung freigestellt, war aber in den letzten 4 Wochen trotzdem immer wieder ein paar Tage in der Firma, um das ein oder andere zu regeln und die Abläufe in der Datenbank zu erklären. Jetzt haben mich zumindest so sauer gefahren, dass sie von mir keine Hilfe mehr erwarten dürfen, wenn das CAD System klemmt.
Edit: umgeschrieben
Bin zuhause geblieben um ein Paket anzunehmen, welches nicht gekommen ist. Dafür habe ich Maultaschen in der Mensa verpassst. Das ist der schlimmste Tag meines Lebens!
Hast dus gut!
Maultaschen verpassen findest du gut???
Wenn das alles ist, was den Tag zum schlimmsten ihres / seines Lebens macht, kann hat das Mensch noch nicht viel Leid erfahren haben. Insofern hat es ein gutes Leben.
Ernste Antwort: Da hast du absolut Recht
Scherzhafte Antwort: …aber Maulis verpassen ist schon echt übel.
Mein Urlaub ist heute mal wieder gestrichen worden. Naja, dann arbeite ich halt noch ein halbes Jahr weiter unter Druck, was soll schon schief gehen.
Urlaub muss planbar sein und kann deshalb nicht einfach gestrichen werden. Also falls du Lust hast zu klagen…
Dann verklage ich mich leider selbst.
Das steckt doch schon im Wort selbstständig: selbst und ständig.
Am Anfang ja, aber nach ein paar Jahren hast du die Energie für so nen Quatsch nicht mehr.
Manchmal verfluche ich, dass ich in einer Firma arbeite, die nur aus Frühaufstehern besteht. Alle waren heute Morgen mega gut drauf, ausgeschlafen und es fiel der Satz “Ach es war Zeitumstellung? Ich hab gar nix davon mitbekommen!”, während ich mit roten Augen völlig in den Seilen hing und lethargisch zugehört habe, wie alle über ihr Wochenende berichtet haben.😴
Zum Glück fließt jetzt Kaffee in meinen Körper und kann mich etwas aufbauen, aber so richtig mega wird der Montag nicht mehr.
Gestern war ich im Kino und hab “Shelter” geschaut, den neuen Jason Statham-Film. Es war ein typischer Statham-Film, natürlich ist er wieder eine Undercover-Agenten-Kampfmaschine, natürlich lebt er irgendwo abgeschottet wo ihn niemand findet und natürlich haben sie sich wieder einen dummen Grund ausgedacht, aus dem er sein Versteck verlassen und sich durch Horden von Gegnern kämpfen muss. 🤣 Richtig stumpfe Action, aber es hat Spaß gemacht - und ich hab eine Super Mario-Tasse an der Kasse bekommen, yay.
Bei der Zeitumstellung bin ich ganz bei dir. Keine Ahnung wie andere damit so gut umgehen können, ich bin gestern sogar erfolgreich super früh ins Bett gegangen, habe von Samstag auf Sonntag ebenfalls viel geschlafen und fühle mich heute als würde jemand mein Gehirn stetig zusammenpressen. Eines Tages einigt die EU sich bestimmt auf eine Abschaffung. Eines Taaaaages…
Obligatorisches mimimi wegen der Zeitumstellung. Ich hasse es. Jetzt ist es wieder dunkel, wenn der Wecker klingelt. Aber gut, hab mich dann spontan für home office entschieden.
Ansonsten stand letztens noch einmal real-life looten im Haus der Großeltern an. Bevor dann entrümpelt und weggeworfen wird vorm Hausverkauf.
Im Keller auch ne sehr spannende Dose gefunden. Mit Briefen aus der Kriegszeit etc. Haben wir uns dann geschnappt. So ein Stück (Familien)Geschichte wollten wir echt nicht wegwerfen.Erste Woche Urlaub vorbei :( können uns nicht entscheiden zwischen in der Ferienwohnung chillen und Kultur angucken. Aber wird chillen. Könnte bissi wärmer sein…
Nach meiner Erfahrung fühlt sich Urlaub, in dem man was getan hat, nach mehr an. 7 Tage auf der Couch lümmeln, wirkt zwar sehr angenehm, ist im nachhinein aber schnell verflogen.
Wir waren auch schon in den Orten in der Umgebung, nur hatten was gesehen was wir evtl. zusätzlich angucken wollten. Aber da wir morgen aus der Ferienwohnung rausmüssen und das unser letzter strand-chilltag der reise war haben wir das gemacht. Morgen ist wieder städte angucken angesagt :)







