Soo, ein kleines Update:
Erstmal vielen Dank für die prompte und umfassende Unterstützung!
Ich habe gegoogelt (bzw ecosia-t, Google und deren Dienste habe ich im Lauf der Woche auch schon zu großen Teilen gestrichen) eine gute Anleitung gefunden und ein wenig probiert und so letztlich die Partitionierung manuell komplett neu gemacht, jetzt bootet der Rechner wie er soll und Mint läuft. Das hier war sehr hilfreich dabei.
Sogar mein blöder HP Drucker wird keine 10s nach Herstellung einer Internetverbindung erkannt und funktioniert - dafür musste ich unter Windows deutlich länger kämpfen 😄 wenn der Rest jetzt auch so gut zum laufen kommt bin ich glücklich.
Toll, ein (neuer?) Linux-Nutzer! Falls wirklich neu gebe ich Dir einfach mal ungefragt noch 3 kleine Tipps mit auf den Weg: (sorry falls Du das schon weisst, aber um so besser!)
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Mach’ Backups Deiner Daten. (Eine Kopie ist kein Backup!). (z.B. borg-backup / vorta).
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Benutze einen Passwort-Manager (z.B. keepassxc).
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Installiere keinen Kram aus dem Internet, sondern nur aus dem integrierten Package-Manager (Linux Mint: “Software Manager”).
Viel Spass und Erfolg!
Ja, wenn man von einigen planlosen und kurzlebigen Spielereien vor knapp 20 Jahren absieht bin ich ein neuer Linuxbenutzer. Selbst Schuld Microsoft, wegen euren gesponnenen Anforderungen werfe ich keinen funktionierenden und für mich völlig ausreichenden Rechner weg 😛
Tipps nehm ich immer gern.
Zu 1: ist notiert, ich hab die Woche schon beim sichern meiner Dateien festgestellt dass meine externe “Backup” HDD (die mit der Zeit irgendwie zur Ablage wurde und so eigentlich gar nicht gesichert war) am sterben ist und ich mit Müh und Not noch immerhin das meiste retten konnte und nix wichtiges verloren ging. Ab sofort immer mindestens 2 Festplatten mit den gleichen Daten drauf, richtiges Backup werd ich mir dann auch mal ansehen.
Zu 2. Ich nutze Bitwarden. Grade erst im Zuge der Verabschiedung von gmail alle möglichen Zugänge mal aufgeräumt, neben der Mailadresse auch gleich alle Passwörter in was sicheres geändert und für nicht mehr benötigte Accounts Löschung beantragt. Das war auch ne Arbeit…
Zu3. Macht Sinn. Ich glaube viel werd ich erstmal eh nicht brauchen, Firefox, Libre Office und Thunderbird sind ja bei Mint schon mit drin, mehr brauch eh selten. Krönung wäre wenn ich mein uraltes Garmin Mapsource zum laufen kriege - wenn nicht läuft das halt am ebenso uralten Netbook mit WinXP, Internetverbindung brauchts dafür nicht.
Für Garmin könntest Du “wine” (aus dem Package-Manager) probieren:
https://appdb.winehq.org/objectManager.php?sClass=application&iId=227
https://www.winehq.org/ Wine (originally an acronym for “Wine Is Not an Emulator”) is a compatibility layer capable of running Windows applications on several POSIX-compliant operating systems, such as Linux, macOS, & BSD.
Genau, so irgendwie hab ich mir das vorgestellt. Allerdings nicht mehr heute 😵💫
Warte, es gibt ernsthaft eine Backup Software namens Vorta?! Braucht man dafür eine Kloninstallation im Gamma Quadranten damit das läuft?
Klar, basiert ja auf borg-backup:
https://vorta.borgbase.com/faq/ Vorta are a race referenced in Star Trek. After dying they are replaced by their cloned backup. Just like your data.
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Kleiner Hinweis noch bzgl. Ecosia: die springen auch komplett auf auf den AI Hype, wollen in 3 Monaten Europas größte AI App sein (was auch immer das heißen mag). Natürlich alles schön mit grünem Anstrich, aber naja.
https://t3n.de/news/ecosia-ceo-in-drei-monaten-sind-wir-die-groesste-ki-app-europas-1726345/
https://tldr.nettime.org/@tante/116007184159497598
Und hier noch wie „europäisch“ Ecosia wirklich ist: https://ieji.de/@diogop/115911104869705843
Ich teste nun für mich auf allen Geräten erstmal Qwant. Ist natürlich auch nicht perfekt aber was ist das schon? Es gibt kein ethischen Konsum im Kapitalismus und so…
Holy shit… Danke für die Links.
Der ganze KI-Kram ist mir auch übel aufgestoßen, als ich da vor ein paar Wochen mal vorbeigeschaut habe.
So bleibe ich wohl vorerst bei der Ente, da kann man diesen Mist wenigstens abstellen.
Größtes “Problem” bei Ecosia ist aus meiner Sicht, dass das versprochene Bäume-Pflanzen halt nur funktioniert, wenn sie Geld mit dir verdienen. Die versprechen ja einen Teil ihrer Gewinne in den Umweltschutz zu stecken. Das bedeutet aber in diesem Fall, dass du halt deinen Adblocker ausschalten und auf die Werbung klicken musst. Das willst du aber nicht machen - und wenn du Ecosia mit Adblocker nutzt, nutzt du ja im Kern deren Ressourcen, ohne ihnen Geld einzubringen und schadest damit noch aktiver der Umwelt als wenn du eine andere Suchmaschine benutzt
Oh, guter Hinweis, danke - wusste ich nicht und find ich tatsächlich nicht so toll. Da werd ich mich mal nochmal mit beschäftigen, ne Suchmaschine ist ja zum Glück schnell gewechselt.

Und du hast auch ganz sicher bei der Installation nicht mit den Partitionen gespielt?


Das Gericht akzeptiert nur Einreichungen in deutscher Sprache.
SPRICH
HALTS
DEUTSCH
Ich will ja jetzt wirklich nicht in dieses Horn blasen, aber…
Ich benutze Bogen (bei dem Weg) und ich hatte niemals irgendwelche Probleme mit irgendwas auf dieser Ebene. Aber ich nutze auch schon (sehr) lange Linux und relativ lange Bogen und habe vermutlich den Bogen raus.
Aber um mal den Bogen zu schlagen: ich würde um manuelle Partition, solange du keine guten Gründe hast, einen großen Bogen machen. Die meisten Distros, insbesondere die einsteigerfreundlichen, bringen eigentlich gute Standards mit und ohne zu wissen, was man tut, hat man schnell mal was daran verbogen. Irgendwann macht es schon Klick und dann hast du auch den Bogen raus - Fehler sind keine bogenlose Schande.
Das ist es ja, ich weiß eigentlich gar nicht so recht wo ich überhaupt einen Fehler gemacht haben könnte - habe mich ja extra vom Installationsprogramm gängeln lassen um eben nix kaputt zu machen.
Vermutlich war aber genau das mein Fehler… Ich hab mich mal einen Weile eingelesen und dann mit einer gefundenen Anleitung und ein bisschen probieren die Partitionierung manuell komplett neu gemacht, jetzt funktioniert es 😁
Ich hab das Gefühl du willst eine Lanze brechen. Hat das geklappt oder …
sed -e “s/beef/bogen/g”
Installier halt einfach Arch, dann weißt du wenigstens, was du tust.
Lol, dann installiere es nochmal und spiele nicht mit den Partitionen rum. Wenn es keine dual boot Geschichte mit Windows ist, verwende das gesamte Laufwerk. Merke dir, wo du grub (bootloader) installierst, das ist bei der Partitionsauswahl irgendwo. Dieses Laufwerk im BIOS als Bootpartition 1 einstellen.
Falls es ein dual boot war, kannst du versuchen mit einen Windows Installationsmedium Windows samt bootloader wieder herzustellen.
Versuch Nummer 5 läuft grade…
Zuerst sollte es dual boot mit bestehendem Windows 10 werden. Dazu musste die Festplatte partitioniert werden, was scheinbar ohne Datenverlust mithilfe eines idiotensicheren geführten Menüs möglich sein sollte. Das hat auch funktioniert, nach der Installation startete aber immer direkt Windows, ohne dass der Bootmanager angezeigt wurde.
Nach einigen Versuchen hab ich dann beschlossen einfach doch direkt auf Windows zu verzichten und nur Linux installiert, ohne noch irgendwas an Partitionen rumzuspielen, mit obigem Ergebnis…
Jetzt im aktuellen Versuch hab ich mal wirklich an den Partitionen rumgespielt, mal schauen was passiert.
Wär ganz geil wenns funktioniert, nach dem ich diese Woche krank zuhause war hab ich ab Montag nämlich dank Job und Kleinkind wieder weder Zeit noch Nerv für sowas…
Ist das BIOS oder EFI oder schlimmstenfalls beides?
UEFI. Ich hatte zwischenzeitlich mal den Bootmodus auf Legacy umgestellt, da ging dann überhaupt nichts mehr 😕
Früher war das mal so, dass Windows den Bootloader immer wieder umgeschrieben hat, wenn man Updates gemacht hat. Vielleicht war das ja auch dein Problem?
Ansonsten empfehle ich, was ich die letzten 20 Jahre empfohlen habe: einfach kein Windows mehr nutzen. (Jaja, bissel kantig, ich weiß…)
Das klingt nach bootloader Problem. Versuch mal beim booten ins bootmenü zu kommen, häufig f5 oder f11 oder so und probiere alle Einträge aus. Wenn du den richtigen gefunden hast, mach den als 1 booteintrag im bios.
F12 in dem Fall.
Die Möglichkeiten da was auszuprobieren sind überschaubar, denn es gibt keine Einträge wenn der USB Stick nicht gesteckt ist.
Anfangs war noch Windows auswählbar, irgendwann zwischendrin war auch mal das Linux sichtbar, führte aber nur zu einer Kommandozeile von aus ich nicht weiter gekommen bin. Jetzt aktuelle ist die Liste einfach leer.
Hmmm, blöd. Wie hast du den Stick erstellt?
Mit Rufus.
Der Stick scheint auch einwandfrei zu funktionieren, der wird immer erkannt und eine live Session lässt sich starten.
Ich hatte mal ähnliches Problem, es ist schon eine Weile her. Hast du Zugriff auf ein anderen Rechner? Versuch mal Ventoy auf den Stick zu machen und dann dort die ISO von Mint drauf kopieren.
Edit:
Eben den Hinweis auf Secure boot gelesen. Versuch mal Secure boot zu deaktivieren.Einzige Möglichkeit war, den “Boot Mode” auf “Legacy” zu stellen, dann ist die Option “Secure Boot” verschwunden.
Und dann sieh mal weiter.
Leider nicht wirklich, das einzige was sonst noch da wäre ist ein Asus EeePC von 2006 oder so 😬
Ich hab aber vor der ganzen Aktion ein image von der Festplatte gesichert, wenn wirklich gar nix geht kann ich vielleicht/hoffentlich damit das Windows System irgendwie wiederherstellen umd dann nochmal probieren.
Secure Boot habe ich deaktiviert, das war nach den festlegen eines Supervisor Passworts möglich.
Einfach wieder vom Stick booten und nochmal installieren
Das versuche ich aktuell zum fünften Mal 😄
Hatte auch Probleme, dass plötzlich der Stick nicht mehr erkannt wurde. Glaube ich hatte dann die ISO nochmal neu auf den Stick gezogen mit einer anderen Software, dann ging es wieder. Ein anderes Mal hat ein paar Mal neue starten geholfen.
Und schau Mal, ob sich vielleicht secure boot wieder eingeschaltet hat, war bei mir dann die Ursache.
Oder probier Fedora :D
Wenn das nach nem Suspend war, relativ easy und langfristig fixbar.
Könntest zum Testen einfach mal dem Rechner komplett den Saft entziehen und anschließend neu booten. Wenn es dann klappt, sag Bescheid.
Ein Acer? Dann wird das evtl. nie etwas. Musste meinem Vater MXLinux installieren. Ansonsten ist der SecureBoot oft das Problem.
Ja, genau… Acer ES 15 von 2016.
Dann liegts ja vielleicht am Ende wenigstens doch nicht dran dass ich zu doof bin 😄
Geh’ ins BIOS, und schau’ unter “Boot…” nach: da gibt es vermutlich eine Einstellung ob von einer klassisch partitionierten Platte (MBR) oder einer modernen, GPT partitionierten Platte gebootet werden kann.
Habe ich schon mehrfach bei älteren Rechnern gesehen. Stell das auf GPT (oder UEFI oder was auch immer der Hersteller da hingeschrieben hat), dann sollte er booten.
Vlt. auch unter “Advanced…” oder was auch immer; jedenfalls willst Du Booten von GPT / UEFI, denn so ist die Festplatte nach der Installation nun formatiert.
Linux Mint ist keine gute Einsteigerdistro
Ich finde schon, aber was würdest du den vorschlagen?
Hab oben geantwortet
Tja
Universal Blue varianten vllt. Die haben gute Backups und sind Immutable. Zeigt die krasse Bazzite Adoption ja
Warum? Ich bin vor einigen Monaten mit Mint auf Linux umgestiegen (von Windows) und komme bisher gut zurecht.
Keine Distro ist perfekt. Mint macht, dafür worauf es basiert, und dass es versucht relativ “standard” zu sein, vieles gut.
ZB system snapshots by default, oder zumindest irgendeine backup lösung.
Aber da hört es halt schon schnell auf. Cinnamon ist echt eingeschränkt im Vergleich zu KDE.
Vielleicht läuft Wayland mittlerweile, aber ultra spät. Andere Desktops unterstützen es seit 5 Jahren oder mehr.
Mint basiert auf Ubuntu LTS und ist damit ziemlich hinterher was Updates angeht. Okay, aber nicht sehr gut.
Die Versionsnummern sind furchtbar, anstatt einfach das Jahr oder die Version der Upstream-Distro (also Debian 13 -> LMDE 13, Ubuntu 24.04 -> LM 24.04) zu verwenden.
Sie ermöglichen es sehr einfach, proprietäre Überwachungssoftware wie Spotify als uneingeschränktes Systempaket zu installieren, während die aktuelleren und in einer Sandbox laufenden Flatpaks die nicht von den Entwicklern abgesegnet wurden versteckt sind. Nur verified Flatpaks werden angezeigt, was absurd ist, weil stattdessen komplett unlimitiert ebenso unverifizierte .deb Pakete angeboten werden DIE WENIGER SICHER SIND UND ZUGRIFF AUF DEIN KOMPLETTES SYSTEM HABEN. Alleine das zeigt, dass die Entwickler ziemlich verdreht sind.
Mint ist paket-basiert, noch dazu auf Ubuntu. Dadurch findet man sehr leicht Anleitungen. Aber es ist dadurch anfällig für nicht reproduzierbare Fehler, die nicht nur für Anfänger sondern auch Fortgeschrittene extrem schwer zu lösen sind. Ob du es glaubst oder nicht: iOS und Android sind komplett immutable. MacOS meines Wissens auch. Windows ziemlich, und der komplexe Updater macht extrem viele Integritätschecks. Die Systeme haben grafische Knöpfe um das System auf den “Werkszustand” zurückzusetzen.
All das existiert bei Paket-basierten Distros nicht. Die einzige offizielle Variante ist die, die du über die ISO nach dem Installieren auf dem System hast. Schon die erste Installation oder Deinstallation eines Pakets, oder Änderung einer einzigen Config-Datei im System, ändert dein System ziemlich unwiederherstellbar.
Man könnte Dinge machen wie jede apt Aktion aufschreiben (den log exportieren und mit einem Tool so einen “factory reset” erlauben) oder alle System-Einstellungen in /etc über git verwalten. Aber das existiert momentan noch nicht, und es gibt keine gut verwendbaren Tools, um das zu tun.
Mint hat zwar System-Snapshots, die retten dich aber nur zwischen Updates. Sie erlauben nicht, auf ein aktuelles aber neutrales, von den Entwicklern getestetes System zu wechseln.
Fedora Atomic Desktops, uBlue Aurora, Bluefin, Bazzite und andere Image-based Systeme machen es sehr einfach, ein von den Entwicklern (“upstream”) getestetes System zu verwenden, selbst über Jahre hinweg, auch wenn man Pakete installiert.
NixOS erlaubt, selbst alle Konfigurationen in /etc recht reproduzierbar zu verwalten. Dafür ist es aber sehr anders und man findet schlechter Hilfe. Schwerer für Anfänger ist es deswegen nicht unbedingt, man kann Flatpak installieren und es wie einen Atomic Desktop verwenden.
Keine Distro ist perfekt, aber die fehlende Unterscheidung zwischen “System” und “Benutzer-veränderbarem Zeugs” ist ein großes Problem, was Linux wesentlich Fehleranfälliger macht als sämtliche anderen Mainstream-Systeme, von denen Anfänger ja kommen.
Kriterien für mich
- gut getestete aber aktuelle Pakete
- modernen Standards folgend: GNOME oder KDE, Wayland, Pipewire, Flatpak, Portale
- Automatische Backups des Systems, die eine Wiederherstellung bei Problemen einfach machen
- Automatische Updates sämtlicher System- und Benutzerpakete. Das ist extrem selten!
- Einfache Lösungsfindung
- Vertrauenswürdige Infrastruktur (kein Github)
- Unterstützung für den longterm-Kernel
Keine Distro erfüllt diese Kriterien. Mit NixOS oder Fedora Atomic Desktops kann man je ca. 70% dieser Punkte erreichen.







