“Er ist scheinselbstständig” 😅. Aha, ein Sozialschmarotzer also!
Auch wenn ich dem offenbar sehr unsympathischen Typen nur ungern die Ehre retten will: heißt das nicht eher, dass er für einen Sozialschmarotzer arbeitet?
Denn dieser spart sich dadurch Sozialabgaben, während der Typ alle Nachteile der Selbstständigkeit zu tragen hat, aber eigentlich in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis ist.
Was er da profitiert, ist aber auch nur deshalb nominell mehr, weil er davon sämtliche sozialen Abgaben und Vorsorgen selber abführen muss (bzw müsste). Gleichzeitig nutzen die jeweiligen de facto-Arbeitgeber das Konstrukt, um demjenigen dennoch weniger zu zahlen und sich so einen schlanken Fuß zu machen und die Leute sorgen dann eben nicht vor. So jemand steht im Alter nicht selten vor einer riesigen Versorgungslücke, die dann wiederum vom Sozialsystem (also uns allen) aufgefangen werden muss.
Während also sein Chef die Kosten für die soziale Sicherung seines Mitarbeiters auf unseren Nacken abwälzt, hat dein Schwiegerfamilienmitglied Kurs genommen aufs Prekariat. Klingt mir also eher so, als sei er nicht nur von den persönlichen Einstellungen, sondern auch von der beruflichen Aufstellung ne arme Sau.
Auch wenn ich dem offenbar sehr unsympathischen Typen nur ungern die Ehre retten will: heißt das nicht eher, dass er für einen Sozialschmarotzer arbeitet?
Denn dieser spart sich dadurch Sozialabgaben, während der Typ alle Nachteile der Selbstständigkeit zu tragen hat, aber eigentlich in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis ist.
Naja, dann wäre er ja richtig dumm. Glaube, der teilt sich mit seinem Chef die Beute und profitiert von einem höheren Nettoverdienst.
Was er da profitiert, ist aber auch nur deshalb nominell mehr, weil er davon sämtliche sozialen Abgaben und Vorsorgen selber abführen muss (bzw müsste). Gleichzeitig nutzen die jeweiligen de facto-Arbeitgeber das Konstrukt, um demjenigen dennoch weniger zu zahlen und sich so einen schlanken Fuß zu machen und die Leute sorgen dann eben nicht vor. So jemand steht im Alter nicht selten vor einer riesigen Versorgungslücke, die dann wiederum vom Sozialsystem (also uns allen) aufgefangen werden muss.
Während also sein Chef die Kosten für die soziale Sicherung seines Mitarbeiters auf unseren Nacken abwälzt, hat dein Schwiegerfamilienmitglied Kurs genommen aufs Prekariat. Klingt mir also eher so, als sei er nicht nur von den persönlichen Einstellungen, sondern auch von der beruflichen Aufstellung ne arme Sau.