Ein Verbot sozialer Medien löst nicht die fundamentalen Probleme von Jugendlichen. Die Debatte ist vielmehr Ausdruck einer sozio-ökonomischen Krise – und könnte den Befürwortern an der Wahlurne sogar schaden.
Es bestreitet auch niemand, dass es vor social media nicht auch Rassismus/Sexismus u. ä. gab. Aber durch das ständige Wiederholen, gegen das man sich dank der Algorithmen nicht wehren kann, wird es halt Salonfähig gemacht.
Da geb ich dir recht. Der Autor streift diesen Punkt zwar kurz, misst ihm aber mE nicht annähernd genug Bedeutung bei, und sein Duktus bleibt “uns hat das früher auch nicht geschadet”, was zu beweisen wäre. Die Generation-Schulhofsnuff schneidet beim Thema politische Beeinflussbarkeit und AfD-Tendenzen jetzt auch nicht gerade vorbildhaft ab, und ich bin Teil dieser Generation.
Aber ob es am Damals liegt oder am Heute, kann ich nicht sagen. Der Punkt, dass man der algorithmischen Wiederholung ausgesetzt ist gilt jedenfalls nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene und vermutlich geht das ebensowenig spurlos an denen vorüber, wie die Suchteffekte.
Ich glaube das Einzige, was uns von Jugendlicen dabei unterscheidet ist, dass wir selbst in der Verantwortung stehen, während Jugendliche einer gewissen Fürsorgepflicht unterliegen. Daraus zu folgern, dass man mit Erreichen der Volljährigkeit immun gegenüber den schädlichen Einflüssen wird, wäre aber naiv. Das funktioniert ja bei Alkohol, Zigaretten und Glücksspiel auch nicht.
Da geb ich dir recht. Der Autor streift diesen Punkt zwar kurz, misst ihm aber mE nicht annähernd genug Bedeutung bei, und sein Duktus bleibt “uns hat das früher auch nicht geschadet”, was zu beweisen wäre. Die Generation-Schulhofsnuff schneidet beim Thema politische Beeinflussbarkeit und AfD-Tendenzen jetzt auch nicht gerade vorbildhaft ab, und ich bin Teil dieser Generation.
Aber ob es am Damals liegt oder am Heute, kann ich nicht sagen. Der Punkt, dass man der algorithmischen Wiederholung ausgesetzt ist gilt jedenfalls nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene und vermutlich geht das ebensowenig spurlos an denen vorüber, wie die Suchteffekte.
Ich glaube das Einzige, was uns von Jugendlicen dabei unterscheidet ist, dass wir selbst in der Verantwortung stehen, während Jugendliche einer gewissen Fürsorgepflicht unterliegen. Daraus zu folgern, dass man mit Erreichen der Volljährigkeit immun gegenüber den schädlichen Einflüssen wird, wäre aber naiv. Das funktioniert ja bei Alkohol, Zigaretten und Glücksspiel auch nicht.