Der Grund für die schlechte Laune in der Gesellschaft ist der Mangel an öffentlich sichtbaren gesellschaftlichen Errungenschaften. Die Sachen die Einzelpersonen nicht selber machen können aber nutzen und nur durch Gesellschaft funktionieren - wie Kultur, Sport, Infrastruktur, Öpnv, etc. Hier kämpft der Staat darum überhaupt den Status quo zu halten bzw. hat das schon aufgegeben. Der Bereich des Lebens wo es Neuerungen gibt ist der privatwirtschaftliche. Und damit der, der vom persönlichen Einkommen abhängt und damit A) bei weitem nicht für alle verfügbar ist und b) sich nicht als Errungenschaft der Gruppe anfühlt. Man kann dazu nicht sagen:“Wir haben das geschafft.”
Was denken andere dazu?


All das fühlt sich aber willkürlich an, vieles davon ist nicht wirklich eine gemeinsame Errungenschaft, höchtens eine Art Toleranzfeld, also was Politik und Wahlvolk gerade aushält.
Ja, so ist das mit der komplizierten Realität.