Gebrauchte E-Autos sind zunehmend gefragt. Das berichtet auch Nils Möller von der Gebrauchtwagenplattform mobile.de: “Wir sehen auf unserer Plattform, dass sich der Anteil der E Auto-Suchen in den ersten 18 Tagen im März im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Februar verdreifacht hat - von zwölf auf 36 Prozent. Gleichzeitig erhielten Autohändler 66 Prozent mehr Anfragen zu gebrauchten Elektrofahrzeugen.”

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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    4 days ago

    Ich bin weder bereit mein Supermarkt oder Discounter zu wechseln, damit ich laden kann, öfters einkaufen zu fahren, damit mein Auto geladen wird, noch extra Zeit aufzuwenden, damit es lädt und dann wieder nach Hause zu fahren.

    Na ja, nicht bei jedem ist der Leidensdruck so hoch, dass es sich in konkreten Veränderungen auswirkt. Manche haben halt das Geld einfach über.

    Wobei ich mich schon frage, wie gross die Schnittmenge der Leute ist, die über zu teuren Sprit jammern, weil sie so viel Auto fahren müssen und keinen ÖPNV haben, und denen, die sehr wohl was ändern können, denen es aber auch zu viel wäre, mal 10 Minuten zu Fuß zu gehen.

    • ZeldaFreak@lemmy.world
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      4 days ago

      Über die Preise kann man ja immer meckern. Ich war das letzte mal im Oktober tanken, weil ich seit dem im HO bin. Meine Mutter durfte die letzten 3 male bezahlen, weil sie öfters damit fährt und auch vorher nie was abgedrückt hat. Ich musste also bisher nicht unter den hohen Preisen leiden.

      Ändern kann man immer was. Ich bin Jahrelang mit dem ÖPNV gefahren, aber die Fahrzeit hat mir einfach nicht geschmeckt. Während Corona war es angenehmer, aber danach wurde es noch schlimmer, im Vergleich vor Corona. 105 bis 120 Minuten pro Strecke vs. 35 bis 45 Minuten (üblicherweise) ist schon ein harter unterschied.

      Natürlich gibt es einige die leicht umsteigen können. Wenn ich ein eigenes Haus hätte und das Geld, dann PV + Speicher + E-Auto. Da müsste ich nicht groß nachdenken. Selbst wenn ich nur auf der Arbeit laden könnte, dann würde ich es machen. Weniger als die Hälfte bewohnen Eigentum. Nicht jedes Haus hat die Möglichkeit einer Garage oder Stellplatz. Wobei dann muss man auch die Wohnungen mit Tiefgarage und extra Stellplätzen bedenken, wo auch schon Ladeinfrastruktur ausgebaut wurde. Kommt halt darauf an, wo man wohnt und was man hat.

      • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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        4 days ago

        Ich bin Jahrelang mit dem ÖPNV gefahren, aber die Fahrzeit hat mir einfach nicht geschmeckt. Während Corona war es angenehmer, aber danach wurde es noch schlimmer, im Vergleich vor Corona. 105 bis 120 Minuten pro Strecke vs. 35 bis 45 Minuten (üblicherweise) ist schon ein harter unterschied.

        Meiner Erfahrung nach ist es mit dem Fahrrad oft schneller. Ich wohne in der Nähe der Münchener S-Bahn (jeweils ca 10 Minuten vom und zum Bahnhof auf dem Weg zur Arbeit), und ich brauche ca. 75 Minuten mit der S-Bahn und 50-60 Minuten mit dem Rad. Mit gemütlichem 18 km/h Schnitt, also wirklich nicht schnell.

        • ZeldaFreak@lemmy.world
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          4 days ago

          Fahrrad wäre laut Maps so schnell wie ÖPNV nach Fahrplan (fährt nur noch selten nach Fahrplan). Fitnessmäßig hätte ich die Route noch nicht mal als Jugendlicher geschafft und jetzt wiege ich deutlich mehr und bin noch weniger fit. Außerdem ist die Route Selbstmord, da es beschissen ausgebaut ist für Fahrräder. Was gehen würde, wenn es meine Fitness erlauben würde, wäre bis zum Hauptbahnhof mit dem Fahrrad, dann mit dem Zug mit umsteigen und dann das letzte Stück wieder mit Fahrrad. Wäre ich bei ner knappen Stunde. Das Auto wäre immer noch schneller. Nähere S-Bahn Halte dauern länger.

          • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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            4 days ago

            Fitnessmäßig hätte ich die Route noch nicht mal als Jugendlicher geschafft und jetzt wiege ich deutlich mehr und bin noch weniger fit.

            Ich habe mich früher auch nicht recht getraut, längere Strecken zu pendeln. Mein Trick war da mit Teilstrecken z.B. 5 km anzufangen. Das ist man nach 4, 5 Wochen gewöhnt. Eine Wanderung von einer halben Stunde am Wochenende schaffen ja auch die meisten Leute.

            Und ganz ehrlich, eine halbe Stunde Bewegung am Tag braucht man allein, um gesund zu bleiben. Ich hab das seit ich 50 geworden bin und dann nochmal 2020 verstärkt gemerkt.

            • ZeldaFreak@lemmy.world
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              3 days ago

              Als jugendlicher habe ich Sport gemacht. Judo und einiges mit dem Fahrrad. Nach 45 Minuten brauchte es aber eine längere Pause und der Rückweg war dann Quälerei. Jetzt wiege ich aber gut 60kg mehr als damals und jetzt brauche ich nach nem 50 Meter Sprint schon ein Rettungswagen. Das hat auch nichts mit wollen zu tun, der Körper kann es einfach nicht leisten. Ich muss erst mal ne Aktivität finden, die mir auch Spaß macht und der Körper auch noch leisten kann. Ich würde gerne wieder mehr Fahrrad fahren, aber der Körper kann es nicht und auch mal ein Fahrrad finden, was für mein Gewicht ausgelegt ist und kein halbes vermögen kostet.