Um es vorwegzunehmen: Es ist nicht anrüchig, wenn die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie an informellen Treffen mit anderen Ministern, Regierungschefs und milliardenschweren Investoren teilnimmt – im Gegenteil. Politik wird zwischen Menschen gemacht […]
Doch, eigentlich schon ziemlich: Weil das keine normalen Menschen sind und das nicht rein zufällig passiert. Sie kommt ja auch nicht auf die Lokalveranstaltung in Hintervorderbach, um bessere Politik für alle zu machen. Es sind also nicht “Menschen”, sondern “besondere Menschen”, die sie trifft, was die demokratische Idee der gleichen Teilnahmebedingungen für alle ad absurdum führt.
Ich möchte hinzufügen das ich kein Foto von Reiche gefunden habe auf der sie nicht herabwertend guckt.
Der Angelsachse sagt dazu “Resting Bitch Face”.
Der von die zitierte Absatz kann man dem Artikel nicht vorwerfen. Der von dir angeführte Kritikpunkt wird im Artikel auch genau so wiedergegeben.
Insgesamt aber ein wirklich denkwürdiger Vorgang. Der Teil mit Guttenbergwar mir bisher noch gar nicht bekannt:
[…] ihr Lebensgefährte Karl-Theodor zu Guttenberg den VIP-Gipfel gemeinsam mit Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz organisiert hat.
Naja, das ist Ansichtssache: Ich kritisiere grundsätzlich jegliche informelle Treffen von Politiker*innen mit Investoren und Co., der Autor kritisiert die in seinen Augen unzureichende Kommunikation darüber. Mein Argument setzt also grundsätzlich an, seines nur an der Durchführung. Das signalisiert er meiner Interpretation nach zumindest mit dieser Einleitung.
Bitte?
Doch Katherina Reiche hat den Interessen Deutschlands und der Demokratie mit ihrer Teilnahme am »Moving Mountains«-Treffen in Tirol geschadet – und das gleich aus zwei Gründen. Einer ist, dass ihr Lebensgefährte Karl-Theodor zu Guttenberg den VIP-Gipfel gemeinsam mit Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz organisiert hat
Danke!
Es wird Zeit, dass der Kanzler einschreitet.
Genau! Der will auch ein Stück von dem Kuchen!





